Donnerstag, 26.07. - Finale der Rennen

Heute sind die Finalläufe der Renndisziplinen. Die jeweils 8 besten männlichen und weiblichen Teilnehmer treten in den verschiedenen Disziplinen nochmals gegeneinander an, um eine der begehrten Glastrophäen zu erringen. Von unserem Verein sind heute 3 Starter dabei. Nici beim Langsam Vorwärts hat sich mit über 54 sec. souverän qualifiziert, Lea startet bei den Damen im 100m Unlimited mit dem 29 Zoll Einrad und ich bei den Herren auch im Langsam Vorwärts. Die Aufregung ist doch nochmals größer als bei den Altersklassenrennen. Um 5 Uhr morgens war ich schon wach, weil der Gockel die ganze Zeit gekräht hat. Viel zu früh! Schlafen konnte ich aber nicht mehr, also erst mal Kaffee trinken und eine Kleinigkeit essen. Um 7 Uhr waren wir im Stadion. Es war noch relativ ruhig, und wir konnten uns in Ruhe warmmachen und einfahren. Um kurz nach 8 war dann Lea dran. Die Nervosität war nicht zu übersehen. Sie fuhr etwas verhaltener als im ersten Rennen und kam als Vierte ins Ziel. Die ersten drei waren einfach schneller, aber trotzdem eine tolle Leistung von Lea. Jetzt kam Nici dran. Ihr erster Versuch war leider ungültig, sie war aber nicht die Einzige. Im zweiten Durchgang hat sie dann aber einen guten Lauf hingelegt und erreichte damit am Ende den 5. Platz im Langsam Vorwärts Finale.

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Dann waren die männlichen Teilnehmer dran. Ich war mit Abstand der älteste Fahrer beim Vorwärts-Lauf, der Schweizer, der mich beim Rückwärts-Lauf geschlagen hatte, der Älteste im Rückwärts-Finale. Er war, ebenso wie ich, sehr stolz, sich mit den jungen Fahrern messen zu dürfen. Für meinen ersten Lauf hatte ich mir vorgenommen, kein zu großes Risiko einzugehen, damit ich sicher in der Wertung bin. Eine wacklige Stelle hatte ich, das haben auch die drei Wertungsrichter bemerkt. Deshalb wurde mein Lauf nochmals per Video, das im Finale von jedem Lauf gemacht wird, analysiert. Da ging das Zittern wieder los. Irgendwann dann kam der Daumen nach oben, passt! Die Zeit von 25,11 sec. war ok. Im zweiten Versuch ging ich dann höheres Risiko, ich hatte nichts mehr zu verlieren. Etwa bei 6 – 7 Metern dann leider das Aus. Zuviel riskiert. Ich war aber nicht enttäuscht. Es war echt ein tolles Gefühl, und mit dem 6. Platz unter den weltbesten männlichen Startern war ich sehr zufrieden.

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Am Mittag kamen dann die Siegerehrungen. Der SV Tiefenbach war heute sehr stark vertreten. Elke holte im Slalom ihre insgesamt 4. Goldmedaille. Maris Keller bekam eine silberne, Rainer bereits am Vortag eine bronzene über die 800 m. Nici war in ihrer Klasse die beste und nahm Gold in Empfang. Bei den Herren über 40 standen Tim, der Schweizer Kurt Lederer und ich auf dem Podest. Beim Langsam Rückwärts bekam ich Silber, beim Vorwärts Gold, wie auch beim Stillstand. Was für ein Tag.

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Am Nachmittag machten wir uns mit Axel, Franzi und der Familie Fuchs auf zur Plose, dem Hausberg von Brixen. Das Wetter war toll. Zuerst waren wir oben zu Fuß unterwegs, und haben die tolle Landschaft mit einer super Aussicht genossen. Dann haben wir es uns an der Bergstation mit Cappuccino und Apfelstrudel gut gehen lassen. Ein wirklich schöner Nachmittag. Celina und ich fuhren dann die 6 km lange Downhillstrecke mit den Einrädern runter. Die ersten 3 km waren echt easy, aber dann gings los. Es wurde immer steiler und immer mehr loses Geröll machte das Fahren teilweise echt schwer. Da wussten wir, dass das Rennen am Samstag kein Zuckerschlecken wird. An der Bergstation konnte man so eine Art dreirädriges Go-Cart für die 10 km Abfahrt auf dem Forstweg mieten. Da konnten die anderen natürlich nicht widerstehen. Gesagt, getan und runter den Berg. Einige haben ziemlich Staub geschluckt, aber es hat wohl riesig Spaß gemacht. Nur Jule hatte kurz vor Ende der Strecke noch einen leichten Crash. Sie rammte gegen ein Brückengeländer und bekam den Lenker in die Rippen. Das hatte wirklich weh getan. Am Abend haben wir von SV Tiefenbach uns dann bei uns in Albeins getroffen, um einmal zusammen zu Grillen und gemütlich zusammen zu sitzen, da Maris und Rainer bereits am Freitag wieder die Heimreise antreten werden. Es war ein schöner, lauer Sommerabend.

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