Sonntag, 22.07. – Der erste Mountain-Uni-Tag

Sonntag, 22.07. – Der erste Mountain-Uni-Tag

Am Sonntag machten wir uns nach einem gemütlichen Frühstück auf den Weg nach Lajen. Dort ist der Verein zuhause, der diese Unicon ausrichtet. Wir fuhren mit dem Auto etwa eine halbe Stunde Richtung Süden, teils enge Straßen hoch bis auf über 1100 m Höhe. Solch einen Menschenauflauf hatte die kleine Ortschaft noch nicht erlebt. Es standen 3 Wettbewerbe an: Der MUni-Obstacle, bei dem verschiedene Hindernisse auf einem Wiesenhang überwunden werden mussten, das Downhill-Gliding, bei dem auf einem leicht abfallenden Teerweg mit dem Einrad ohne Berühren der Pedale eine vorgegebene Strecke bewältigt werden musste. Meine Disziplin war der Cross Country. Dort waren für die Herren 2 Runden a 3,5 km zu fahren, die weiblichen Teilnehmer und die Jungs bis 15 Jahre fuhren nur eine Runde. Diese Strecke hatte es wirklich in sich. Anfangs ging es noch über Schotterwege meist bergab. Dann aber ging es zuerst über eine Wiese bergauf bis zu einem Waldstück. Dort ging die Strecke die ganze Zeit entweder steil bergauf oder entsprechend wieder steil bergab, teilweise über enge Pfade, wo ein Überholen kaum möglich war. Die Bergab-Strecken haben richtig Spaß gemacht, aber die steilen Anstiege waren von vielen Teilnehmern kaum zu fahren. Dort musste dann das Einrad geschoben werden. Bei diesem Wettbewerb gab es keine Beschränkung, was die Technik betrifft. Es durften also alle Radgrößen verwendet und sogar mit Schaltung gefahren werden. Das brachte natürlich Vorteile auf den Schotterwegen, wo man Zeit gutmachen konnte, wenn man mit Übersetzung 1:1,5 gefahren ist. Ich bin die Strecke mit meinem 24-er gefahren, Schaltung habe ich keine (bis jetzt). Nach 52:27.516 Min. habe ich es dann über eine steile Holzrampe ins Ziel geschafft.

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Das reichte bei annähernd 100 Startern in der Altersklasse 30 + für einen 57. Platz im Mittelfeld. Vom SV Tiefenbach war noch Stefan Schulz mit am Start. Auch er fuhr die Strecke unter einer Stunde. Es gab auch etliche Konkurrenten, denen die Strecke zu schwer war, und die das Rennen nach eine Runde aufgegeben haben.

Die Stimmung unter den Fahrern und den Zuschauern an der Strecke war toll, echt eine unglaubliche Atmosphäre in einer sehr schönen Landschaft und auch das sonnige Wetter hatte gepasst! Am Nachmittag, als wir wieder in unserer Ferienwohnung angekommen sind, haben die Kids dann noch ausgelassen im Teich geplanscht. Als da zwischen den Fröschen noch ein rotköpfiges Seeungeheuer aus den Fluten aufgetaucht ist, war die Gaudi unbeschreiblich.

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