Brixen, wir kommen!

Brixen, wir kommen!

Wie geplant, trafen sich die Familien Aubele, Göttlicher, Macher und die Hermanns um 5 Uhr beim Bäcker Mack auf dem Parkplatz, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Dieser Parkplatz ist schon traditioneller Treffpunkt der Tiefenbacher Einradler, wenn es morgens zu einem Wettkampf geht. Da wir mit dem Anhänger fuhren, ging es mit maximal 100 km/h über die A7 Richtung Süden. Am Rasthof Allgäuer Tor machten wir eine gemütliche Frühstückspause. Dort sahen wir auch die ersten anderen Einradfahrer, diese kamen aus Frankreich. Gestärkt fuhren wir jetzt weiter Richtung Berge. Am Fernpass machten wir dann nochmals eine kurze Pause. Nur Franzi und Lea bekamen bis dahin nicht viel von der Fahrt mit. Die Feier war doch sehr anstrengend Auf der Autobahn vor Innsbruck überholte uns dann Dresi Hemmeter aus Weissenburg, auch einer der Einradcracks aus Deutschland. An der Mautstation am Brenner trafen wir dann die Familie Hofmann aus Vachendorf. Mit ihnen hatten wir uns bereits im Vorfeld zum „bayrischen Abend“ in Südtirol verabredet. Gegen 11:30 Uhr sind wir dann in Albeins angekommen, wo wir in verschiedenen Ferienwohnungen untergebracht sind. Aubeles, Rothermels und die Hermanns hatten bei Familie Wieland drei Ferienwohungen gebucht, und zwar bereits vor über einem Jahr. Erst vor knapp zwei Wochen haben wir dann zufällig erfahren, dass die Wielands unsere Buchungen nicht ab Freitag, sondern irrtümlicherweise erst ab Samstag eingetragen hatten. Da kamen wir natürlich in Wallung. Wo sollten wir die erste Nacht schlafen? Zelt? Auto? Hotel? Irgendwie waren alle Möglichkeiten nicht so prickelnd. Familie Wieland hat dann aber 2 der 3 Ferienwohnungen doch bereits ab Freitag frei bekommen. Nur unsere war noch belegt. Wir durften dann die erste Nacht bei Aubeles und Rothermels als „Untermieter“ verbringen. Mal sehn, wie das klappt….

Um 13 Uhr sind wir dann an der Sportanlage in Brixen eingetroffen. Dort herrschte schon reges Treiben. Einradfahrer aus allen möglichen Ländern waren dort bei der Registrierung. Manche waren schon damit beschäftigt, irgendwelche Tricks zu üben, andere lagen einfach in der Sonne. Der Parkplatz war schon mit Wohnmobilen bevölkert. Unser erster Weg führte uns natürlich zur Registrierung. Eine Chinesin in „asian english“ erklärte uns den Ablauf. Das meiste haben wir verstanden, so dass wir dann irgendwann unsere kompletten Startunterlagen hatten.

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Dann schauten wir ins Stadion. Dort trafen wir schon wieder bekannte Gesichter aus Deutschland. Nach der offiziellen Begrüßung war dann „birthday party“ angesagt. Die Organisatoren hatten im Stadion entlang der 400m-Bahn für jeden Kalendertag des Jahres eine Station eingerichtet. Jeder Teilnehmer ging zu dem Tag, an dem er Geburtstag hat und so trafen sich alle mit den Teilnehmern, die an gleichen Tag Geburtstag haben.

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Das war eine sehr spaßige Idee und man machte gleich neue Bekanntschaften. Danach fuhren die Teilnehmer vom Stadion in die Innenstadt von Brixen, voran die Fahnen der teilnehmenden Nationen. Da war vielleicht was los, denn es waren etwa 2000 Teilnehmer gemeldet. Auf dem Domplatz gab es dann noch verschiedene Ansprachen, unter anderem vom Bürgermeister von Brixen. Auch die “Goaslschnöller“, so ne Art Peitschenknaller, die auch schon im Stadion mit ihrem Peitschengenknalle für gutes Wetter sorgten, hatten einen Auftritt. Wie auch eine Schuhplattlertruppe und eine Blasmusik.

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Irgendwann am Abend machten wir uns dann müde, aber voller einmaliger Eindrücke auf den Weg zur Unterkunft.

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